| Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen 2000,
2001 |
|
| Judith Seipold |
Welche Ordnungs- und Klärungsmöglichkeiten zum Leben und
Aufwachsen in einer verflochtenen Medienwelt bieten die Programmangebote? Welche
Manövrier- und Bewertungshinweise können Kinder finden?
Trailer als Orientierungsangebote und Logos als Ordnungs- und Klärungsmöglichkeiten
Mit seinem riesigen Programmangebot stellt das Fernsehen den Zuschauern
eine Vielzahl an Sendern, Programmen und damit an Themen zur Verfügung.
Einige Eltern mögen sich sicherlich die Frage stellen, ob ihr Kind überhaupt
die Möglichkeit hat, dieses Angebot zu durchschauen und sich in ihm zu
orientieren. Doch besorgten Eltern kann die Angst genommen werden: Auch
wenn Kinder noch nicht in der Lage sind zu lesen und sich in Fernsehzeitungen
oder dem Videotext über das Programm zu informieren, so können sie doch
die Orientierungsangebote wahrnehmen, die das Fernsehen selbst bietet.
Die Rede ist von Trailern[1]
und Logos. Sie ermöglichen den Kindern genau wie den erwachsenen Zuschauern,
sich im Programmangebot zu orientieren, es zu ordnen, zu bewerten und
im Programm dementsprechend zu manövrieren[2].
Lesehilfe:
Zusammenfassender Überblick
Trailer sind Wegweiser, die durch das Programmangebot eines Senders
führen, Logos die Wegmarken, die den Zuschauern eine exakte Standortangabe
im Sender- und Programmangebot geben. Beide Elemente sind Angebote, die
Kinder nutzen können, um sich in der Fernsehlandschaft zurecht zu finden.
Sie verweisen auf zeitliche und inhaltliche Strukturen und Angebote innerhalb
des Fernsehangebotes und ermöglichen den Zuschauern, sich in ihm zu orientieren,
es zu strukturieren, im Vergleich zu anderen Angeboten zu bewerten und
daraufhin zu manövrieren.
Die Grundlagen zu Trailern, ihre Bestandteile zeitliche und inhaltliche
Ebene sowie die Möglichkeiten für Kinder, sich daran zu orientieren, werden
im Teil I Grundsätzliche Überlegungen zur Struktur von Trailern und
ihren Orientierungsangeboten erarbeitet. Einige Trailer, wie im zweiten
Teil Welche Orientierungs- und Ordnungsstrukturen bieten Trailer an
und was verlangen sie von Kindern? behandelt wird, vermitteln Medien-
und Genrekompetenz oder aber setzen sie gerade voraus. Der Umgang mit
Intertextualität und ein gewisses Maß an Expertenwissen aus dem Bereich
der Printmedien und der Neuen Medien ist hier gefragt, um den Text Trailer
im Sinne der Macher lesen zu können, ist jedoch für das inhaltliche Verständnis
nicht ausschlaggebend.
So wie sich Trailer als Wegweiser im Programmangebot begreifen lassen,
sind Logos als Wegmarken zu verstehen, die den Kindern einen Hinweis darauf
geben, an welchem Standort im Fernsehangebot sie sich gerade befinden.
Sie stehen zeichenhaft für einen Sender, eine Fläche oder eine Sendung.
Logos bieten zwar auch die die Möglichkeit einer spezifischen Form
der Reflexion, allerdings sind einige Vorkenntnisse nötig. Wollen sich
die Kinder also anhand eines Logos orientieren, so benötigen sie eine
Menge an Vorwissen[3]. Sie müssen sich schon einmal mit
einer Sendung, einer Fläche oder einem Sender und ihrem Inhalt beschäftigt
haben, bevor sie in der Lage sind, ein Logo einem bestimmten Angebot zuzuordnen.
Haben die Kinder die nötige Kompetenz erlangt, um mit Logos umzugehen,
so bieten diese ihnen die Möglichkeit, bereits während dem Zappen rasch
zu reagieren, sprich entweder bei dem Programm zu bleiben oder umzuschalten.
Beide Orientierungsangebote, Trailer und Logos, geben Kindern also die
Möglichkeit, sich auch spontan ihr individuelles Programm zusammenzustellen
und ihren Fernsehtag zu gestalten. Sie sind nicht unbedingt an Fernsehzeitungen,
den Videotext oder das Internet gebunden, um sich über das Programm zu
informieren, sondern das Fernsehprogramm selber stellt Orientierungsangebote
zur Verfügung.
1. Trailer als Orientierungsangebote
Die Fernsehrezeption und -nutzung der Kinder hat sich im Laufe der vergangenen
Jahre stark verändert. Die Fülle der Kanäle und Sendungen, die sich Kinder
per Fernbedienung auf den Bildschirm holen können, unterstützt eine individuelle
Zusammenstellung des täglichen Fernsehprogramms, ist aber nicht immer
einfach zu durchschauen.
Als eine Ordnungsmöglichkeit, zwar mehr als Programmwerbung gedacht, haben
die Sender vermehrt Trailer entwickelt, die Zuschauern die Möglichkeit
offerieren, ihren Fernsehtag im Voraus zu organisieren.
Vorgehensweise zur Auswahl der Trailer
Trailer nehmen im Vergleich zu anderen Programmelementen wie Sendungen
und Werbung zwar nicht sehr viel Sendezeit in Anspruch, sind jedoch zahlenmäßig
stark vertreten. Bei dem Versuch, für den Stichprobenzeitraum 2000
eine Strukturierung des Fernsehprogramms durch Trailer herauszuarbeiten,
wurden diejenigen Trailer exemplarisch betrachtet, die optisch wahrnehmbar
Zeitangaben beinhalten. Der Focus auf Sender des privaten Rundfunks dabei
ist willkürlich. 2001 fielen während der Sichtung des Videomaterials
die Trailer von Pro7 und Fox Kids aufgrund ihrer intertextuellen Verbindungen
zu anderen Medien besonders ins Auge und wurden daraufhin näher untersucht.
a) Grundsätzliche Überlegungen zur Struktur
von Trailern und ihren Orientierungsangeboten
Trailer sind Wegweiser, die durch das Programmangebot eines Senders
führen
Trailer sind selbständige Programmelemente. Sie transportieren Informationen,
die sich sowohl auf den Inhalt der beworbenen Sendung als auch auf ihren
Ausstrahlungszeitpunkt, in manchen Fällen auch auf die Einbindung der
Sendung in Programmflächen beziehen. Wesentlich scheinen dabei die Fragen
"Was läuft wann?", "Welche Folge kommt?", "Welchen
Inhalt hat die Sendung?", die beantwortet werden sollten, damit Kinder
im Stande sind, sich mit Hilfe von Trailern im Fernsehangebot zu orientieren.
Trailer bieten Reflexionsebenen
Trailer setzen voraus, dass Zuschauer ihre Funktion als Orientierungsangebote
erkennen. Nicht jeder Zuschauer nimmt sie wahr oder nutzt sie, um sich
mit ihrer Hilfe durch das Programmangebot zu bewegen. Hat ein Kind aber
einen Bezugsrahmen für diese Elemente, so bieten sie ihm die Möglichkeit,
sich aus seiner individuellen Sinnperspektive das ganz persönliche Programm
zusammen zu stellen.
Trailer bieten Vorab-Reflexionsebenen, die den Zuschauern eine
kurz- bis langfristige Orientierung ermöglichen
Da Trailer auf die Zukunft verweisen, bieten sie fernsehenden Kindern
die Möglichkeit, sich über die angebotenen Sendungen teilweise schon
lange vor ihrem Beginn zu informieren und sich diejenigen herauszusuchen,
die ihnen interessant erscheinen und die ihre subjektiven Themen ansprechen.
Sie geben Informationen, die sich auf den Inhalt der beworbenen Sendung
und ihren Ausstrahlungszeitpunkt beziehen. Im folgenden werden zwei
Ebenen herausgestellt: die zeitliche Ebene und die inhaltliche Ebene.
Auf der zeitlichen Ebene können drei Kategorien von Trailern
unterschieden werden. Ihr Schwerpunkt liegt auf der zeitlichen Strukturierung
des Programmangebotes eines Senders:
(1) Kurzfristig orientierende Trailer verweisen auf Sendungen am gleichen
Tag. Sie strukturieren das Programmangebot eines Senders für den aktuellen
Tag oder die aktuelle Fläche
(2) Mittelfristig ausgerichtete Trailer greifen maximal sieben Tage
voraus und strukturieren somit die laufende und kommende Woche
(3) Längerfristig orientierende Trailer kündigen meist "Spielfilmhighlights"
(ohne exakte Tages- oder Zeitangabe) oder neue Sendungen bis zu einem
Monat im Voraus an und dienen aufgrund ihres werbenden Charakters weniger
der unmittelbaren zeitlichen Strukturierung als eher der Zuschauerwerbung
und -anbindung. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Inhalten
Auf der inhaltlichen Ebene lassen sich vier Typen unterschieden.
Sie bieten in erster Linie Informationen zu Inhalten von Programmen,
richten sich an bestimmte Adressaten oder verweisen auf andere Medien
oder Ereignisse:
(1) Trailer zu einzelnen Sendungen
(2) Trailer zu Programmflächen (sowohl zuschauerbezogene als auch themenbezogene
Flächen: z.B. "Ich glaub’ ich bin im Feierabend"[4] (RTL2), "Willkommen zu Hause"
(RTL), "Helden am Sonntag")
(3) Trailer zu Sendungen für bestimmte Altersgruppen (Kinderflächen,
Jugendschutzhinweise)
(4) Trailer, die für Medien- und Ereignisarrangements werben
Sicherlich lassen sich diese zwei Ausprägungen nicht strikt voneinander
trennen; Informationen der inhaltlichen und der zeitlich strukturierenden
Art vermischen sich und machen den Informationsgehalt eines Trailers
aus.
Trailer innerhalb von Kinderflächen - ein sehr kurzfristiges,
aber eindeutiges Orientierungsangebot
Die Trailer innerhalb von Kinderflächen verweisen für gewöhnlich
auch nur auf Sendungen innerhalb der Fläche. Das einer Kinderfläche
folgende Programm wird höchstens am Ende solch einer Fläche beworben.
Auf diese Weise werden die Kinder nicht mit unnötig vielen Informationen
überschüttet, sondern sie können sich voll auf das Programm der Fläche
konzentrieren.
Eine verbale Stütze - die Stimme aus dem Off
Ein wesentliches Merkmal eines Programmtrailers ist die begleitende,
meist männliche Stimme aus dem Off. Sie beschreibt Sendezeitpunkt und
den Inhalt der Sendung, die beworben wird. Gerade Kindern, die noch
nicht lesen und sich so nicht mittels des trailerbegleitenden Schrifttextes
oder einer Programmzeitschrift über das Programmangebot informieren
können, bekommen hier eine wichtige Hilfestellung. Die Kinder sind nicht
auf Geschriebenes, und damit auf die Hilfe anderer, angewiesen, sondern
können über gesprochenes Wort und Bilder eigenständig Informationen
einholen. Vielleicht ist gerade das ein Weg, Kinder in einer verflochtenen
Welt der Medien an die Hand zu nehmen, ohne ihnen dabei ihre Kompetenz
abzusprechen.
Eine andere Form der Programminformation - verdichteter Programmüberblick
mit Inhalts- und Genreinformationen
Ein Beispiel zur Eigeninterpretation eines Senders und somit für
ein Orientierungsangebot ist eine kurze Programminformation beim Ki.Ka,
die während des Stichprobenzeitraums 2000 ausgestrahlt wurde:
Ein junger Mann begrüßt die Zuschauer. Die Fernbedienung bräuchten sie
jetzt nicht mehr, "denn alles, was ihr haben wollt im Fernsehen,
das bekommt ihr hier bei uns im Ki.Ka. Action und Spannung bei Vicky
und bei Spellbinder, es gibt Lehrreiches und Lustiges in der
Sesamstrasse und es gibt interessante, witzige Geschichten
vom alten Bären. Damit geht es auch weiter hier bei uns im KiKa.
Viel Spaß dabei und vor allem viel Vergnügen in den nächsten Stunden
hier bei uns."
Diese Informationen bekommen Zuschauer zwar nicht in Form von Trailern,
sie sind aber sehr gehaltvoll und scheinen Trailern überlegen, wenn
die Zielgruppe Kinder sind. Das direkte Ansprechen der Kinder, Hinweise
auf einzelne Sendungen und das Mitteilen von Genreinformationen mit
den Begriffen "Spannung", "Lehrreiches", "Lustiges",
"interessant" und "witzig" stellt eine einfache,
aber doch hoch verdichtete Form der Programminformation dar. Je mehr
gesprochene Informationen, um so präziser wird den Kindern dabei ermöglicht,
ihre Programmauswahl zu treffen. Wünschenswert wäre hier allenfalls
eine visuelle Untermalung oder Verdeutlichung durch kurze Einspieler
oder aussagekräftiger Szenen der Sendungen.
Trailer als Reflexionsangebote setzen wenig Kompetenz voraus, damit
ihre Absicht verstanden wird - vielmehr vermitteln sie Medien- und Genrekompetenz
Zuschauer benötigen wenig Kompetenz, um den Wegweiser "Trailer"
zu lesen und für sich zu nutzen, da Trailer alle für Zuschauer relevanten
Informationen vermitteln. Sehen die Zuschauer einen Trailer komplett und
am Stück an, erlangen sie die größtmögliche Menge an Informationen, die
mit ihm transportiert werden. Zuschauer erwerben durch Aufnahme dieser
Informationen Wissen und Kompetenz bzgl. der betrailerten Sendung, der
Programmfläche oder des Genres. Ein Trailer bietet also eine Reflexionsebene,
die umso größer wird, je mehr und je detailliertere Informationen er über
eine Sendung gibt. Letztendlich aber hängt es von der Programmkenntnis
der Kinder ab, ob sie sich einen Trailer ganz anschauen müssen, um sich
zu orientieren oder ob sie noch vor dem Ende eines Trailers entscheiden
können, ob sie die beworbene Sendung sehen möchten oder nicht.
Bewerten und Manövrieren mit Hilfe von Trailern findet aufgrund der
individuellen Präferenzen statt
Kinder haben die Möglichkeit, die gewonnenen Informationen zu bewerten.
Je nachdem nun, welche Bedeutung das Kind der angekündigten Sendung beimisst,
wie sehr es sich also für sie und die in ihr angelegten Themen interessiert,
kann es sich entscheiden, ob es die beworbene Sendung sehen möchten oder
ob es das Angebot eines anderen Senders bevorzugt und wird sich in die
Richtung der Sendung oder von ihr weg bewegen. Diesem Orientierungsvorgang
folgt ein Manövriervorgang. Manövrieren ist dann beispielweise "Zappen",
"Einschalten" oder "Ausschalten".
b) Welche Orientierungs- und Ordnungsstrukturen
bieten Trailer an und was verlangen sie von Kindern?
Davon ausgehend, Trailer würden dem Zuschauer auf zwei Ebenen, nämlich
der inhaltlichen und der zeitlichen, Orientierung anbieten, soll nun die
strukturelle Beschaffenheit dieser Ebenen herausgestellt werden, um darauf
basierend Überlegungen darüber anzustellen, ob Kinder die Strukturen der
Trailer durchschauen können und in der Lage sind, sich mit Hilfe des aktuellen
Trailerangebotes im Programmangebot zu orientieren.
Im folgenden werden Trailer von Pro7 und Fox Kids näher betrachtet.
Trailer sprechen Kinder als Experten an
In einigen Trailern, die zur Zeit im Fernsehen laufen, werden Kinder
als Medien-Experten angesprochen - und zwar als Experten im Bereich von
Computerspielen, als Benutzer von Printmedien, audiovisuellen Medien,
dem Fernsehen, als Internet- und PC-User. Kinder, die Erfahrungen mit
Indexsystemen aus Büchern oder dem Internet haben, Jump-and-Run-Spiele
kennen und wissen, was die Pfeile auf dem Kassettenrecorder oder dem mp3-Player
bedeuten, haben sicherlich keine Probleme damit, die zunehmend komplexer
werdenden Trailer zu verstehen.
Trailer in einer Kombination aus Sequenzialität und Parallelität als
Ordnungs- und Orientierungsangebot im Fernsehen
Mehrere Artikel auf einer Zeitungsseite, das komplette Tagesprogramm
aller TV-Sender in engen Spalten nebeneinander, die Seite mit der Gliederung
am Anfang eines Buches oder das Stichwortverzeichnis am Ende - die optische
Parallelität oder Gleichzeitigkeit, die wir von Printmedien kennen, ist
eine Organisationsstruktur, die wir benötigen, um uns einen Überblick
über ein Angebot zu verschaffen und herauszusuchen, was für uns von Belang
ist.
Gleichzeitigkeit ist auch im Fernsehen und im Bereich der neuen Medien
wieder zu finden. Wenn es darum geht, den Nutzern einen Überblick zu bieten
oder ihnen Auswahlmöglichkeiten bereit zu stellen, wird auch im PC-Bereich
oder im Internet auf Indexsysteme zurückgegriffen, die dann, PC gerecht
gestaltet, als Menüs, Navigationsleisten oder aber auch als Internet-Portale
und in zahllosen anderen Varianten auftauchen. Im Fernsehen werden beispielsweise
in Programmtrailern Sequenzialität und Parallelität miteinander verbunden.
Die Pro7 Programmtrailer als Mischung aus "Guided Tour"
und "Index" [5]
Während des Stichprobenzeitraums 2001 führte Pro7 neu gestaltete Trailer
ein. Die neuen Pro7-Programmtrailer sind zweigeteilt. Der erste, sequentielle
Teil besteht aus einem Ausschnitt aus der beworbenen Sendung, der zweite,
parallele Teil aus einer Art Programmtafel oder Index mit Angabe von
Ausstrahlungszeitpunkt und Titel der Sendung. Teil eins beinhaltet fast
ausschließlich Informationen über den Inhalt der Sendung, wohingegen
der zweite Teil die zeitlichen und örtlichen Angaben enthält. Es findet
eine deutliche und sichtbare Trennung der inhaltlich orientierenden
und der zeitlich orientierenden Ebene statt.
Zuschauer sind im ersten Teil des Trailers Teilnehmer an einer Guided
Tour. Sie lassen sich durch das künftige Programmangebot führen und
über den Inhalt der beworbenen Sendung informieren. Der erste Trailerteil
kann so als der für die Zuschauer passive Teil angesehen werden.
Im zweiten Teil des Trailers, dem Index, bekommen Zuschauer dann die
Möglichkeit, Informationen über Zeitpunkt und Titel der Sendung im Überblick
(gleichzeitig, auf einer Seite) aktiv einzuholen und die für
sich relevanten Informationen herauszusuchen. So wie man in einem Buch
anhand des Inhaltsverzeichnisses oder im Internet über ein Navigationsmenü
die für sich interessanten Themen heraussucht und die entsprechende
Seite des Buches aufschlägt oder auf der Website den entsprechenden
Link anklickt, so können die Zuschauer das "Kapitel" oder
die "Rubrik" Sendung, Tag oder Uhrzeit auswählen, um sich
ihr Fernsehprogramm zu gestalten und sich im Programmangebot zu bewegen.
Den Zuschauern wird mit dem zweiten Trailerteil also ein Entscheidungsfreiraum
gegeben, innerhalb dessen sie sich orientieren, sich für oder gegen
die Sendung entscheiden und dann entsprechend navigieren.
Die Linearität in der zeitlichen Einordnung in den Pro7 Programmtrailern
bietet eine kalendarische Orientierungsmöglichkeit
Die Hinweise auf den Ausstrahlungszeitpunkt der Sendung im zweiten
Trailerteil geschehen immer in weitläufigere Zeiteinbindung, der Verortung
des Sendungstermins in engere Sinnzusammenhänge wie z.B. einen Tag,
eine Woche oder eine Gruppe von Feiertagen. Kontinuität wird angedeutet
und eine kalendarische Einordnungsmöglichkeit wird geboten.[7]
Was die optische Darstellung der zeitlichen Einordnung betrifft, so
befindet sich der Zeitpunkt, der fokussiert werden wird zunächst gleichwertig
in einer Reihe mit weiteren Zeitangaben. Die betreffende Zeitangabe
wird dann durch Vergrößerung herausgestellt, hebt sich von den anderen
ab und wird durch eine Linie mit der darunter liegenden Bildlaufleiste
verbunden. Dieser Vorgang kann verglichen werden mit dem Blättern in
einem Terminplaner und dem Aufschlagen eines Kalenderblattes, in dem
ein Termin mit Ort, Datum und Uhrzeit vermerkt ist.
Beispiele für die optische Darstellung zeitlicher Orientierungsangebote
im zweiten Trailerteil:
24570: demnächst, morgen, heute, gleich, jetzt, demnächst, morgen, heute
24560: demnächst, morgen, heute 22:30, gleich, jetzt, demnächst
23690b: morgen, heute, gleich, jetzt, demnächst, morgen, heute
Innerhalb der kommenden 7 Tage:
Reihe von Wochentagen oder kurzfristigen Zeitangaben
24800: donnerstag, freitag, samstag 20:15, sonntag, montag, dienstag
24230: jetzt, demnächst, morgen 20:15, heute, gleich, jetzt
24240: dienstag, mittwoch 20:15, donnerstag, freitag, samstag
Weiter als eine Woche:
Aufreihung der Monate
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24940
|
24940: februar, märz, 22. april, mai, juni, juli, august, september,
oktober
Die Woche mit Bezeichnung von Feiertagen
24870: donnerstag, karfreitag 20:15, samstag, ostersonntag, ostermontag
24860: samstag, ostersonntag 20:15, ostermontag, dienstag
24070: ostersonntag, ostermontag 20:15, dienstag, mittwoch, donnerstag
Es werden also zeitliche Zusammenhänge und kalendarische Einordnungsmöglichkeiten
angezeigt und angeboten und optisch adäquat dargestellt, die Kindern
die Möglichkeit geben, ihre Programmauswahl in zeitlich sinnhafte Beziehungen
zu setzen und so zu ordnen. Eine thematische Einbindung (z.B. in Programmflächen)
findet hier nicht explizit und visuell wahrnehmbar statt, wohl aber
wird ein Hinweis auf die Serialität oder die Einmaligkeit einer Sendung
gegeben. Die Trailer zu seriellen Produkten wie z.B. Welt der Wunder,
Focus TV oder Buffy unterscheiden sich deutlich von denen
zu einmaligen Sendungen, also Spielfilmen wie bspw. Speed oder
Austin Powers: Serien und Magazine werden mit mehreren kleinen
Bildern beworben, die nebeneinander aufgereiht sind. Sie zeigen in erster
Linie die Moderatorin/den Moderator oder die Hauptdarstellerin/den Hauptdarsteller.
Bereits mit der Darstellungsweise wird also auf die Serialität der Sendung
hingewiesen. Die Bilder in Trailern zu Spielfilmen hingegen muten an
wie große Filmplakate, auf denen die Protagonisten oder aussagekräftige
Szenen zu sehen sind. Die Einmaligkeit und Gewichtigkeit dieser Sendungen
wird betont.
Eine zumindest stilistische Einbindung geschieht in den Zeichentrick-Flächen
"Action Trix" und "Trick Sieben":
Programmtrailer in optischer Anlehnung an Medienträger - zu einer
deutliche Abgrenzung zwischen Programmwerbung und der Sendung durch eine
veränderte Darstellungsweise
Bewegt man sich in den Bereich des expliziten Kinderprogramms, so
wird man feststellen, dass sich der Repräsentationsmodus der Trailer verändert.
Bei Pro7 wird die beworbene Sendung unter einer Lupe oder hinter einer
Art Bullauge gezeigt (s.o.), Fox Kids präsentiert die Sendungsausschnitte
auf einem Abspielgerät. Hier ist, in der einen Spielart, ein Bedienfeld
mit Monitor zu sehen, auf dem sich jemand (es könnte Spiderman sein) durch
das Programm zappt.
Bei einer anderen Gruppe von Fox Kids-Trailern sind rings um den "Bildschirm"
stilisiert aber doch erkennbar 3 Knöpfe zum Abspielen und Vor- und Zurückspulen
angeordnet. Zuschauer werden zu Zuschauern in zweifacher Art und Weise:
zum einen sind sie Fernsehprogramm-Seher, zum anderen sehen sie im Fernseher
einen Bildschirm, in dem ihnen die Programmvorschau gezeigt wird. Pro7
und Fox Kids spielen mit Verschachtelungen, die Kindern eine eindeutige
Abgrenzung zwischen Vorschau und der eigentlichen Sendung ermöglichen.
Auf diese Weise ist den Kindern sofort klar: Was gerade läuft ist eine
Vorschau und nicht die eigentliche Sendung.
Offensichtlich bieten die Programmtrailer von Fox Kids neben der zeitlichen
Ankündigung auch noch Genre-Informationen. Das Layout der Trailer ist
so gestaltet, dass es Kindern (auch ohne Programmerfahrung) es leicht
macht, die beworbene Sendung einem bestimmten Genre oder einer bestimmten
Altersklasse zuzuordnen: große, runde, verspielte Formen beim Trailer
zu Die kleinen Zwurze, technisches Layout bei der Ankündigung zu
Digimon, ein Totenkopf und damit ein Hinweis auf etwas Gruseliges
in der Programmwerbung zu Gänsehaut.
Fox Kids Image-Trailer mit Jump-and-Run Charakter
Die Imagetrailer bei Fox Kids, die als "Rider" oder "Tunnel"
bezeichnet werden, haben den Charakter von Jump-and-Run-Spielen. Sie verlangen
den Kindern keinerlei Ordnungsleistung ab, sondern haben nur unterhaltenden
Wert. Allerdings sind sie wesentlich witziger, wenn man Expertenwissen
aus dem Bereich von Computerspielen hat und so dieses Genre und die Art
von Eigenwerbung durchschauen kann.
Rider - unterwegs in bunten Computer-Landschaften auf der Suche
nach Fox Kids-Logos
Bei den Ridern nehmen die Zuschauer an kleinen Abenteuern - die
spätestens seit "Mario Land" von Nintendo nichts Neues mehr
sind - aus der Perspektive des Spielers teil und bewegen sich so durch
computergenerierte Phantasielandschaften wie Wüstenregionen, Westernstädte,
Märchenwälder, orientalische Paläste oder Goldminen. Auf der Tour durch
die Landschaften werden Fox Kids-Logos eingesammelt. Wurde ein Logo
aufgenommen, erscheint im unteren Bereich des Bildes ein Display, auf
dem die Gesamtzahl der bisher gesammelten Logos angezeigt wird. Auch
Items wie Schlüssel, Sprungfedern oder Fernrohre, die wichtig sind,
um das Ziel zu erreichen, werden auf einem zweiten Bildschirm aufgeführt.
Genau wie bei den Programmtrailern von Pro7 und Fox Kids verändert
sich bei den Ridern der Repräsentationsmodus: Die Zuschauer verlassen
die klassische Zuschauer-Rolle und schlüpfen optisch in die Rolle des
Spielers, sehen die Umgebung aus seiner Perspektive und in seinem Blickfeld.
Zusätzlich erscheinen Displays, auf denen die bisher eingesammelten
Gegenstände angezeigt werden. So wie bei den o.g. Programmtrailern durch
Einrahmung Distanz geschaffen wird, findet hier durch den Blickwinkel
eine direkte Einbeziehung des Zuschauers statt.
Tunnel - in Höchstgeschwindigkeit durch Tunnelröhren und Gänge
Bei den Tunnels, die, schaut man sie mit einer 3D-Brille an, dreidimensional
zu sein scheinen, befindet sich der Zuschauer auf einer rasanten Fahrt
durch Tunnel, Flure oder Gassen. Hindernissen wie Äpfeln, Blumen oder
Engeln wird ausgewichen und am Ende einer Fahrt trifft man auf Bienen,
Würmer oder Höhlenmensch und das Fox Kids-Logo.
Kinder als Medienexperten können sich anhand des aktuellen Trailerangebotes
problemlos im Programm orientieren
Programmwerbung und Imagepflege, die mit Intertextualität betrieben
wird, geht im Jahr 2001 bei den Sendern Pro7 und Fox Kids hauptsächlich
in die Richtung der Darstellungsweisen von Computergrafiken und Computerspielen.
Ob an Menüs und Navigationsleisten angelehnte Programmübersichten, Programmwerbung
im Aussehen von Medienträgern oder Jump-and-Run-Spiele als Imagetrailer
- Kindern werden im Fernsehen eindeutige und witzige Orientierungsangebote
gemacht; und mit Medienerfahrung dürfte es ihnen keine Probleme bereiten,
diese Bereiche im Fernsehprogramm, in denen ihnen eine komplexe Ordnungsleistung
mit orientierenden Strukturmerkmalen anderer Medien abverlangt wird, zu
erkennen und zu interpretieren.
Kindern mit noch wenig Fernseherfahrung wird bei den Progammtrailern in
Kinderflächen eine Hilfestellung geboten. Durch die Darstellungsweise
wird unterschiedlich viel Nähe oder Distanz geschaffen, die Zuschauer
auf die Ebenen von distanzierten und reflektierenden Beobachtern stellt.
Im Fall der Rider werden Kinder zu direkt involvierten und sich mitreißen
lassenden Teilnehmern und ihnen wird eine Perspektive geboten, die ihrer
eigenen (im Leben) sehr nahe kommt.
2. Logos als Ordnungs- und Klärungsangebote
Logos sind Bestandteile einzelner Programmelemente, die unverwechselbar
zu einem Sender, einer Fläche oder einer Sendung gehören. Sie sind als
Erkennungszeichen zu verstehen und stellen die direkteste Standortinformation
im Fernsehangebot dar.
Jeder Fernsehsender setzt Logos ein, um sich und die einzelnen Programmelemente
seines Angebotes eindeutig zu kennzeichnen. Gleichzeitig grenzt er damit
sich und sein Programmangebot von anderen Sendern ab. Im folgenen werden
drei Typen von Logos herausgestellt.
Vorgehensweise zur Auswahl der Logos
Logos konnten bei der Kodierung der Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen
2000 nicht berücksichtigt werden, da sie keine eigenständigen Programmelemente
sind, sondern als Erkennungszeichen von Sendern, Sendungen und Flächen
dienen. Somit wurde es notwendig, auf das Bildmaterial zurückzugreifen
und die Snapshots sowie Teile des Videomaterials der Bestandsaufnahme
zu sichten.
(A) Sender-Logos (z.B. HR3, ARD, KiKa),
(B) Programmflächen-Logos (z.B. JuniorTV, K-RTL, Action-Trix) oder
(C) Logos für einzelne Sendungen (z.B. Peter Imhof, Vera am Mittag)
Logos sind Wegmarken, die den Zuschauern eine exakte Standortangabe
in der Fernsehlandschaft bieten
Logos helfen den Zuschauern, sich im Sender- und Programmangebot zu
orientieren und geben Hinweise darauf, an welcher Stelle des Sender- und
Programmangebotes man sich gerade befindet. Sie heben einzelne Sender,
Programmflächen oder Sendungen hervor. Diese erhalten durch die Kennzeichnung
mit einem Logo einen hohen und eindeutigen Wiedererkennungswert.
Während der Sendung weisen Logos darauf hin, welchen Sender, welche Fläche
oder welche Sendung man gerade sieht. Sie können schon beim "Zappen"
erfasst und verarbeitet werden. Der kompetente Zuschauer weiß sofort,
an welcher Stelle des Fernsehangebotes er sich befindet, also welchen
Sender, welche Programmfläche oder welche Sendung er gerade sieht. Er
ist in der Lage, seinen Standort über das Logo zu definieren.
Logos setzen bei den Zuschauern eine gewisse Kompetenz voraus, damit
sie als Orientierungsangebot wahrgenommen werden
Logos verweisen auf die Gegenwart. Die Zuschauer können sich mit ihrer
Hilfe während der Sendung orientieren und daraufhin manövrieren. Logos
bieten also eine Simultan-Reflexionsebene, die die Frage beantworten können:
"An welcher Stelle des Programmangebots befinde ich mich gerade?".
Informationen über den Inhalt und die Themen geben Logos nicht.
Um ein Logo verstehen zu können ist es also notwendig, dass der Zuschauer
sowohl das Logo kennt als auch den Sender, die Fläche oder die Sendung,
mit der es in Verbindung steht. Es ist als Symbol zu verstehen, das mit
einer bestimmten Bedeutung besetzt wurde. Ohne dieses Vorwissen können
die Zuschauer die Wegmarke "Logo" nicht lesen. Logos setzen
also Kompetenz voraus. Erst dann sind sie als Orientierungsmöglichkeit
wahrzunehmen und zu nutzen.
Auch bei Logos wird mit Bezügen zu Computerspielen gearbeitet
Im Jahr 2001 findet sich bei RTL2 eine Animation, die sich, genau
wie es bei den Trailern von Pro7 und Fox Kids der Fall ist, an das Computerspiel
Pacman anlehnt:
Im oberen Bereich des Bildschirms sind (von links nach rechts) die Logos
von Ki.Ka, RTL, 13th Street, Sat.1, Viva, der ARD, eine goldene
Kugel und nochmals das RTL-Logo angeordnet. Eine grüne Kugel mit Augen
und einem Maul - Kenner bringen dieses Ding sofort mit Pacman in
Verbindung - erscheint am linken Bildrand und frisst dabei die Logos auf.
Als letztes frisst "Pacman" die goldene Kugel, die dabei explodiert
und zum Logo von RTl2 wird.
[1] Bei
meinen Untersuchungen unterscheide ich nicht zwischen den verschiedenen
Spielarten (Trailer, Teaser oder Appetizer) von Programmverbindungen,
da sie alle den Zweck der Programmwerbung verfolgen.
[2] Auch
Knut Hickethier weist auf Trailer als "Orientierungshilfen für
den Rezeptionsvorgang" (S. 17) hin. Allerdings legt er in seinen
weiteren Ausführungen den Schwerpunkt auf Ästhetik und Design von
Programmverbindungen. Knut Hickethier, Joan Bleicher (Hrsg.): Trailer,
Teaser, Appetizer. Zu Ästhetik und Design der Programmverbindungen
im Fernsehen. LIT Verlag Hamburg, 1997.
[3] Logos
bedürfen mal mehr, mal weniger Hintergrundwissen. Während beispielsweise
die Kugel bei Sat.1 weder sich selbst, noch das Programm, noch den
Sender erklärt, bekommt man beim Logo der Pro7-Kinderfläche Action-Trix
schon eher eine Vorstellung davon, was im Programm geboten wird und
bei welchem Sender man sich gerade befindet. Logos haben also entweder
überwiegend symbolische oder ikonische Anteile. Die Begriffe Ikon
und Symbol werden ausführlich erklärt in: Winfried Nöth: Handbuch
der Semiotik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage.
Verlag J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar, 2000.
[4] "Ich
glaub’ ich bin im Feierabend" kann sicherlich sowohl zu den personenbezogenen
(Arbeitnehmer) als auch zu den themenbezogenen Flächen (Familie: Innerhalb
dieser Fläche laufen ausschließlich Serien, die als Hauptthema die
Familie und familiäre Beziehungen haben: "Auf schlimmer und ewig",
"Eine starke Familie", "Full House", "Ein
Single kommt immer allein", "Der Prinz von Bel-Air")
gezählt werden.
[5] Der Gedanke, Trailer als eine Mischung
aus "Guided Tour" und "Index", also sequentiell
und parallel zu betrachten, lehnt sich an die Ausführungen von Guido
Ipsen zum Hypertext als Organisationsprinzip über zwei unterschiedliche
Navigationsvorgaben: die "Guided Tour" und den "Index".
"Eine Guided Tour bietet im Gegensatz zum Index keinen beliebigen
Zugriff. Beginnt der Nutzer des Hypertextes die Tour, so überlässt
er sich beim Browsen einer linearen Folge von Chunks, die vom Autoren
vordefiniert ist. Über einen Index kann der Nutzer - falls
der Index stets erreichbar ist - beliebig zwischen den Chunks wechseln
[...] Beide Versionen, die Guided Tour wie der Index als Navigationsprinzipien,
können sich in Hypertexten ausschließen oder ergänzen. So kann innerhalb
eines ausgedehnten Indexes ein Cluster von Seiten als Guided Tour
angeboten werden. Zumindest müsste also eine auf die Navigierbarkeit
gemünzte Definition lauten: "Hypertext ist eine Methode, nonlinearen
und linearen Text zu verfassen und aufzurufen"."
Guido Ipsen: HybridHyperSigns. Semiotische Parameter von Skriptstrukturen
WWW-gebundener Hypertexte. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des
akademischen Grades eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.). Kassel
2001.
[6] Die Nummern unter den Snapshots entsprechen
dem Bilderpfad in der Datenliste der Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen
2001.
[7] Die
Zeitangaben in Trailern, die im Jahr 2000 herausgearbeitet wurden
und eine zeitliche Gruppierung (kurz-, mittel- und langfristig orientierende
Trailer) von Programmtrailern ermöglichten, findet sich in den Trailern
von Pro7 (in Variationen) optisch nebeneinander wieder.
Judith
Seipold
Erstveröffentlichung Juli 2001
Dritte, überarbeitete und erweiterte Version März 2002
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| © Copyright Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen |
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