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Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen 2003
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| Clemens Lambrecht |
Angebotsüberblick über die Stichprobe 2003
Wer sendet explizites Kinderprogramm
Auch in diesem Jahr fanden sich bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD, ZDF, Ki.Ka, bei den Regionalprogrammen der ARD und bei den privaten Rundfunkanbietern ProSieben, RTL, RTL II, SuperRTL, SAT.1 wieder viele Sendungen, die der Definition für explizites Kinderprogramm genügen. Auch Tele5 hat in diesem Jahr eine Nachmittagsfläche mit explizitem Kinderprogramm angeboten, allerdings war die technische Reichweite des Senders zum Stichprobenzeitpunkt noch zu klein und es existierten weder Sendeprotokolle noch GfK-Daten. Daher wurde nur das Programm gesichert, aber vorläufig nicht weiter ausgewertet.
Rund 129 der 460 Stunden des aufgezeichneten Programms der Stichprobe waren explizites Kinderprogramm. Das entspricht knapp einem Drittel der aufgezeichneten Sendungen. Hier zeigt sich eine Konstanz im Programm, da auch in den Stichproben 2002 und 2001 der Anteil bei knapp einem Drittel lag.
 Verteilung des expliziten Kinderprogramms
Die rund 129 Stunden aufgezeichneten Kinderprogramms verteilen sich auf die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF, Ki.Ka, Hessen 3, Bayern 3, SWR, ORB, WDR, MDR und Nord 3 und auf die privaten Sender RTL, RTL II, Super RTL, ProSieben und SAT.1. Es findet weiter eine leichte Verschiebung zu den öffentlich-rechtlichen Anbietern hin statt, die sich seit 1999 beobachten lässt. Die öffentlich-rechtlichen Sender boten den Kindern fast 85 Stunden Kinderprogramm an, während sich der Anteil der Angebote der privaten Sender noch weiter reduzierte, sie boten innerhalb der Stichprobe 2003 nur 44 Stunden expliziten Kinderprogramms an. Der starke Sprung zwischen den Jahren 2000 und 2001 begründet sich durch den Wegfall von tm3, die in der Stichprobe 2000 noch 7% des gesamten Kinderprogramms sendeten. Ein Einfluss der Definitionsänderung während der Laufzeit des Projektes hat sich nicht gezeigt. Das explizite Kinderfernsehen wurde in den ersten Jahren über die Werbekodierung bestimmt und dann anhand der gesendeten Programme und der Werberichtlinien für Kinderfernsehen überprüft, so werden in den letzten Jahren die Sendungen schon vorher mittels einer Reihe von Programmzeitschriften bestimmt und dann wie in den ersten Jahren überprüft.
Gesamtangebot von explizitem Kinderprogramm nach Sendern
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Durch die zeitliche Ausweitung des Programms des Kinderkanals auf die Zeit zwischen 19 und 21 Uhr (allerdings mit einer geringeren technischen Reichweite als vor 19 Uhr) steigt der Anteil des Kinderkanal-Programms auf 33% (43 Stunden) des gesamten, in der Stichprobe gesendeten expliziten Kinderprogramms. Die Angebote von SuperRTL, RTL, Â ProSieben und SAT.1 haben um jeweils rund 10% abgenommen, RTL II sendet nur noch halb so viel explizites Kinderprogramm, wie im Jahre 2002, aber auch bei ARD, ZDF und NDR gab es für die Kinder 2003 ein Drittel (beim ZDF sogar mehr als die Hälfte) weniger explizites Programm. Mehr Kinderprogramm zeigten die dritten Programme SWR (~2,5 Stunden), WDR (~3,5 Stunden), MDR (~3,3 Stunden) und die neu in die Stichprobe aufgenommenen Sender ORB (~6,5 Stunden)) und SFB1 (fast 5 Stunden). Insgesamt ist bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ist ein leichter Rückzug aus dem Kinderprogramm zu verzeichnen, der allerdings mit einem mehr an Familienprogramm kompensiert wird, das werberechtlich leichter zu vermarkten ist.
Zum Ausgleich des durch die Auswahl der Stichprobentage (Donnerstag, Samstag, Sonntag) zu stark bewerteten Wochenendes soll eine errechnete Wochenverteilung erstellt werden. ARD und ZDF senden fast ausschließlich am Wochenende explizites Kinderprogramm, RTL II und SuperRTL hingegen strahlen auch während der Woche viel explizites Kinderprogramm aus. In der folgenden Grafik wurde (im Gegensatz zur vorherigen) der Donnerstag als Repräsentant der Werktage 5fach gewertet wird (dann erhält man eine rein mathematisch „hochgerechnete Woche“ mit 5 Werktagen, für die exemplarisch der Donnerstag steht, und einem Wochenende). Â
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003 Die Anteile des Ki.Ka und den dritten Programme der ARD bleiben ungefähr gleich groß, denn sie senden Wochentags und am Wochenende ein vom Zeitumfang her gleichbleibendes Angebot für Kinder. Da SuperRTL während der Woche mehr Angebote liefert, ist der Anteil an der fiktiven Woche natürlich größer. ARD und ZDF sind hauptsächlich mit ihren Sonntag-Vormittag-Kinderflächen vertreten, so dass sich ihr Anteil am fiktiven Wochenprogramm deutlich verringert. Ähnliches gilt auch für RTL, ProSieben und SAT.1. Â
Wann wird explizites Kinderprogramm gesendet?
Gesamtangebot an explizitem Kinderprogramm in Stunden nach Wochentagen
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003 Im Vergleich zu den beiden Vorjahren wird am Donnerstag und am Sonntag von den öffentlich-rechtlichen Sendern mehr Kinderprogramm gesendet, von den privaten Sendern weniger. Das liegt in erster Linie an der Erweiterung der Sendezeiten des Kinderkanals, der jetzt bis 21 Uhr sendet. Am Sonntag ist die Zunahme von öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehangeboten recht deutlich.
Am Samstag fahren (im Vergleich zu den Stichproben der Vorjahre) sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten Sender das Angebot an Kinderprogramm zurück. Bei den Öffentlich-Rechtlichen ist der Rückgang trotz der Zunahme des Angebotes des Ki.Ka noch deutlich, wenn auch dadurch kleiner als bei den Privaten.
Differenzierung des Angebotes nach Tageszeiten und Tagen
Angebot am Donnerstag
Fast durchgängig von morgens bis abends (Ki.Ka 6.00 bis 21.00 Uhr, SuperRTL 6.30 bis 19.45 Uhr) bieten Kinderkanal und SuperRTL explizites Kinderfernsehen an. Als weiterer starker Anbieter von Kinderprogramm, vor allem morgens vor und mittags nach der Schule, zeigen sich an Wochentagen die dritten Programme der ARD, die hier der Übersichtlichkeit halber zusammengefasst wurden.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Bis hierher gleicht das Angebot sehr stark dem des Vorjahres. Im Angebot von RTL II ist allerdings die morgendliche Fläche, mit Zeichentrickserien wie Calimero und Chibi Maruko Chan weggefallen. Da sich die meisten Kinder allerdings Wochentags zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr in der Schule befinden, hat sich an der Erreichbarkeit des Programms weniger geändert. Â Auffällig ist jedoch, dass sich unter der Woche (exemplarisch der Donnerstag) nur vier Sender um ein Programm für Kinder bemühen. Â Angebot am Samstag
Der Samstag Vormittag ist mit deutlichem Abstand der Fokus fast aller Sender für Kinderprogrammangebote. Außer RTL II bieten alle Sender der Stichprobe (die Dritten der ARD wieder zusammengefasst betrachtet) in diesem Zeitraum etwas an. Teilweise laufen auf sechs verschiedenen Sendern gleichzeitig Kindersendungen.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Nachmittags bieten nur noch der Ki.Ka und SuperRTL Kinderprogramm an (und die Dritten Unser Sandmännchen am frühen Abend). SuperRTL hat das explizite Kinderprogramm im Gegensatz zur Stichprobe 2002 durch große Blöcken Familienprogramm unterbrochen, daher hat die gesendete Gesamtzeit von Kinderprogramm am Samstag trotz der neu hinzugekommenen Angebote insgesamt abgenommen. Außerdem hat das Angebot von ARD und ZDF im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen, so dass auch bei den öffentlich-rechtlichen Angeboten trotz der zwei Stunden mehr des Kinderkanals eine Abnahme zu verzeichnen ist. Â
Angebot am Sonntag
Auch am Sonntag liegt der Fokus wieder stark auf dem Vormittag.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Die dritten Programme der ARD haben ihr Angebot morgens und mittags erweitert. Der Ki.Ka strahlt wie auch an den anderen Tagen im Vergleich zu 2002 zwei Stunden länger aus und SuperRTL bietet fast durchgängig über den ganzen Tag spezielle Serien für Kinder. Dafür ist ein morgendlicher, längerer Block von Angeboten des ZDF weggefallen und auch die ARD hat sich etwas aus dem Kinderfernsehen am Sonntag zurückgezogen. Â
Wer handelt im expliziten Kinderfernsehen?
Gutes Kinderfernsehen sollte u.a. Abwechslung in der Art der Inszenierung und ein breites Spektrum an Rollenbildern bieten. Geschlechter der Protagonisten im expliziten Kinderfernsehen
In den Vorjahren gab es immer einen starken Überhang von männlichen Protagonisten. Da fällt es Mädchen schwerer geeignete Projektionsflächen für ihre Gedanken und Gefühle zu finden. Allerdings erfordert eine genauere Aussage zu diesem Thema eine qualitative Auseinadersetzung mit dem Spektrum der angebotenen Rollen, die an dieser Stelle nicht geführt werden soll. Hier soll nur für das wichtige Thema sensibilisiert werden und ein erster Überblick über die quantitative Verteilung der Protagonistengeschlechter gegeben werden.
Alle  Sendungen des expliziten Kinderfernsehens wurden auf die Geschlechter ihrer Protagonisten hin untersucht. Dabei ergibt sich die folgende Aufteilung:
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Sowohl im öffentlich-rechtlichen, als auch im privaten Kinderprogramm hat sich seit Jahren eine stabile Quote von fast 2:1 (61% zu 36%) von männlichen zu weiblichen Protagonisten etabliert. Sicherlich hängt das auch damit zusammen, dass das Programm im Großteil recht konstant ist, aber auch neue Serien lassen keine neue Tendenz zu mehr Mädchen erkennen.
Alter der Protagonisten im expliziten Kinderfernsehen
Kinder wollen (unter anderem) Kinder sehen. Das müssen keine Realfilm-Kinder sein, auch Zeichentrickfiguren sind dann interessant, wenn es Kinder sind.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Im Kinderprogramm kommen besonders viele Kinder in Hauptrollen vor - immerhin fast genauso häufig wie Erwachsene, obwohl Kinder in der Bevölkerung doch deutlich unterrepräsentiert sind (knapp 6% der Bevölkerung in der Bundesrepublik ist unter 6 Jahre, weitere 9% zwischen 7 und 15 Jahren1, das bedeutet 85% der Menschen in Deutschland sind über 15 Jahre alt). Â
Familienverhältnisse der Protagonisten im expliziten Kinderfernsehen
Wenn die Protagonisten in eine Familie eingebunden sind, stellt sich die Frage, welche Familienstrukturen im expliziten Kinderfernsehen abgebildet werden (Da es auch mehrere Protagonisten geben kann, sind Doppelnennungen selten, aber nicht ausgeschlossen). Gerade im Hinblick darauf, dass es heute immer weniger Kinder und Jugendliche in einer 2-Eltern-Familie aufwachsen, ist es interessant zu fragen, ob das Fernsehprogramm die Realität darstellt.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Rund 50% der in Familien eingebundenen Protagonisten im Kinder-, oder Jugendalter sind in eine 2-Eltern-Familie eingebunden, 30% wachsen in 1-Eltern-Haushalten auf. Erstaunlich häufig wachsen Fernsehkinder bei Verwandten auf (rund 17%). Laut einer Studie, die von der Zeitschrift „ELTERN“ 2002 in Auftrag gegeben wurde, sind 84% aller Eltern von Kindern untern 14 Jahren verheiratet und nur 9% sind alleinerziehend2. Allerdings betreuen laut dieser Studie 29% der Großeltern regelmäßig die Kinder während der beruflichen Abwesenheit der Eltern.
Welche Darstellungsweisen stehen im Vordergrund?
Darstellungsweisen im expliziten Kinderfernsehen
Realfilm-Eigenproduktionen mit kindlichen Protagonisten sind in Deutschland aus arbeitsrechtlichen und finanziellen Gründen weitaus seltener zu finden, als eingekaufte Animationen. Aber auch bei den Animationen gibt es natürlich deutliche Unterschiede. Eine Sonderform der Animation, die besonders im Kinderfernsehen eine lange Tradition hat, ist das Puppenspiel. Diese Sondestellung wurde durch eine eigene Variablenausprägung gewürdigt. Es gibt also „Realfilm“, „Animation ohne Puppenspiel“, „Puppenspiel“ und „sonstiges“. Die ersten drei Kategorien reichen aus, um das Programm vollständig zu beschreiben. Â
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Wie auch in den Jahren zuvor gibt es das Puppenspiel hauptsächlich bei den öffentlich-rechtlichen Sendern (24 Stunden, Private weniger als 1 Stunde), während die Privaten in erster Linie Animationsprogramm (40 Stunden, öffentlich-rechtliche 42 Stunden) senden. Auch wer Realfilm sucht wird am ehesten bei den Angeboten der öffentlich-rechtlichen Sendern fündig (fast 60 Stunden im Gegensatz zu 7 Stunden bei den Privaten).
Fiction oder Non-Fiction im expliziten Kinderprogramm?
Da die Einteilung in Fiction und Non-Fiction nicht immer exakt zu bestimmen ist, wurde für Fälle, in denen die Anteile von Fiction und Non-Fiction ungefähr gleich groß sind, die Variable „Mischform“ eingeführt.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Im Vergleich zur Stichprobe 2002 hat die Anzahl der Sendungen, in denen entweder Mischformen von Fiction und Non-Fiction oder nebeneinander Fiction- und Non-Fiction-Beiträge in Magazinen vorkommen zugenommen. Ein Teil dieser Veränderung begründet sich in einer weitergehenden Ausdifferenzierung der Variable und dahingehend einer präziseren Erfassung des Programms. Die Tendenz bleibt jedoch auch unter Nicht-Berücksichtigen der neuen Variablenstruktur die gleiche. Noch extremer wird es in diesem Zusammenhang durch einen Vergleich der einfachen Sendungsanzahl wie in den beiden linken ‚Türmen’ des Diagramms mit einer zeitlichen Gewichtung (rechter ‚Turm’). Die Non-Fiction-Sendungen sind nicht nur die seltensten Sendungsformen (6%), sondern auch noch kürzer als der Durchschnitt, nur etwas über 3% der 129 Stunden bestehen aus non-fictionalen Angeboten.
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Fiktionsanteil der Sendungen nach der Organisationsform des Senders
Im folgenden Diagramm werden die Anteile des Programms der öffentlich-rechtlichen und der privaten Sender an den verschiedenen Sendungsformen dargestellt.
Quelle: Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2003, AGF/ GfK PC#TV 2003
Wie auch im Vorjahr sind Mischformen und Non-Fiction-Sendungen im erster Linie eine Sache der Öffentlich-Rechtlichen. Allerdings gibt es auch bei ihnen weniger nicht fiktionale Angebote für Kinder, während sich diese bei den Privaten jetzt fast genauso häufig finden. Der große Anteil der Mischformen entsteht zum Teil durch die große Anzahl von Kindermagazinen mit verschiedenen Elementen.  Überblick über das Angebot lernorientierter Sendungen
Auch in diesem Jahr soll wieder ein kurzer Blick auf das Angebot von lernorientierten Sendungen geworfen werden.
In der Stichprobe 2003 (in diesem Punkt nicht repräsentativ für das Programm, da die kindliche Perspektive in der Sender- und Aufnahmezeitenauswahl das explizite Kinderfernsehen natürlich überproportional berücksichtigt) waren Sendungen des expliziten Kinderfernsehens wieder zehnmal häufiger lernorientiert (knapp 30% des expliziten Kinderfernsehens waren lernorientiert) als im übrigen Programm (2,7% des übrigen Programms waren lernorientiert). Der Trend zu mehr lernorientierten Sendungen setzte sich in der Stichprobe 2003 sowohl im expliziten Kinderprogramm (plus vier Prozentpunkte) als auch im normalen Programm (plus einen Prozentpunkt) fort. Der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern wird kleiner:
Von den privaten Sendern sind es neben Sat.1 vor allem Pro7 und RTL II, die lernorientierte Angebote machen, allerdings macht RTL II solche Angebote nur noch im normalen nicht mehr im expliziten Kinderprogramm. Der Anteil von Lernorientierung im normalen Programm der ARD geht gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Außer SuperRTL bietet kein privater Sender mehr nennenswerte Anteile an lernorientiertem Kinderprogramm an.  Insgesamt betrachtet gewinnt das Thema "Lernen und Fernsehen" zunehmend an Relevanz, zumindest aus der Angebotsperspektive der Sender heraus.
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 vgl. Statistisches Bundesamt 2004: http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/bevoetab5.htm (Zugriff 23.03.2005)  Vgl. Studie der Demoskopie Allensbach 2002, http://www.familienplattform.ch/familienplattform/familie-wichtig.htm oder http://www.3sat.de/nano/news/28436/ (Zugriff 28.12.2003)
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